1. FC Kaiserslautern: Tobias Sippel hofft auf den Aufstieg zum Abschied


1. FC Kaiserslautern: Tobias Sippel hofft auf den Aufstieg zum Abschied
Am heutigen Sonntag ab 15.30 Uhr gibt es für den 1. FC Kaiserslautern ein ganz wichtiges Endspiel um den Aufstieg. Von Aufstieg, Relegation bis hin zu einem weiteren Jahr 2. Bundesliga ist für den FCK alles möglich. Gegen den bereits als Zweitligameister und Aufsteiger feststehenden FC Ingolstadt 04 ist ein Sieg Pflicht, um seine eigenen Hausaufgaben erfüllen zu können. Für den Kaiserslauterner-Keeper Tobias Sippel ist es nach 17 Jahren auf dem Betzenberg das letzte Spiel, denn er wird sein 222. und damit sein letztes Spiel für den südwestdeutschen Traditionsverein bestreiten und zu Borussia Mönchengladbach wechseln. In diesem emotional wichtigen Spiel will er sich mit einem Aufstieg erfolgreich verabschieden.

„Leider haben wir unsere gute Ausgangsposition verspielt“

Sippel hat sich seit dem Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2010 zur Stammkraft zwischen den Pfosten etabliert und sich dazu beim treuen Publikum einen guten Status erarbeitet. Offen gibt er gegenüber der „Rheinpfalz“ zu: „Je näher der Moment kommt, je größer die Emotionen. Die letzte Trainingseinheit, das letzte Mal im Mannschaftshotel, das letzte Spiel….“, so nimmt der gebürtige Bad Dürkheimer Stellung. Er hofft, dass er den Pfälzer Traditionsverein mit einem positiven Erlebnis, sprich dem Aufstieg in die Bundesliga verlassen kann. Ehrlich muss er jedoch die Folge der zuletzt schwachen Ergebnisse zugeben: „Leider haben wir unsere gute Ausgangsposition verspielt.“ Dazu erinnert er sich auch an den erfolgreichen Klassenerhalt in der 2. Liga im Jahr 2008, als Sippel beim 2:0-Heimsieg über den 1. FC Köln mit glänzenden Paraden den Klassenerhalt sicherte. Sippel gibt zu: „Mein größter Erfolg, wir bräuchten uns heute nicht mehr unterhalten, wenn wir damals abgestiegen wären.“

Demirbay und Klich spielen nicht mit

Für Tobias Sippel gab es jedoch nicht nur eitel Sonnenschein, denn gegen Ende der Spielzeit 2010/11 hat Trapp seinen Stammplatz abgeben müssen. Der neue Stammkeeper Kevin Trapp wechselte im Sommer 2012 nach dem Abstieg zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Sippel kehrte auf die
Stammposition zurück und Trainer Kosta Runjaic lobt nun: „Tobi hat eine gute Saison gespielt.“ Trotz dieser guten persönlichen Entwicklung hat ihm Sportdirektor Markus Schupp im Winter diesen Jahres deutlich gemacht, dass sein Vertrag nicht weiter verlängert wird. Sippel zeigte sich ganz offen enttäuscht: „Das war brutal, denn ich wäre gerne geblieben.“ Und er hat schnell für persönliche Klarheit sorgen wollen: „Man hat mir gesagt, dass wir noch mal reden, falls wir aufsteigen. Aber ich wollte nicht bis Juni warten,“ so seine Begründung. Runjaic zeigt sich sehr dankbar und lobt die enorme Wirkung von Sippel auf die Anhängerschaft. „Tobi hat dem FCK viel gegeben, aber der FCK auch Tobi. Es wird sicher Tränen geben.“ Auch deshalb hofft Sippel: „Vielleicht komme ich ja irgendwann zurück.“ Während Sippel im Tor stehen wird und mit einem gegentorlosen Spiel dafür sorgen möchte, dass die Basis für den Aufstieg gelegt wird, werden Kerem Demirbay und Mateusz Klich nicht beim Spiel dabei sein. Es scheint darauf hinauszulaufen, dass Philipp Hofmann als Sturmspitze agiert und von zwei schnellen Außenbahnspielern unterstützt wird. Auch eine Rückkehr von Ruben Jenssen in die Startelf ist möglich. Runjaic nennt die Vorgabe: „Wir brauchen Mentalitätsspieler,“ und hofft zugleich auf Schützenhilfe der abstiegsbedrohten Teams 1860 München und FC St. Pauli.


Informationen
Quelle: rheinpfalz.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: Tobias Sippel, 1. FC Kaiserslautern, 2. Bundesliga, Kosta Runjaic,
Datum: 24.05.2015 12:32 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-1--fc-kaiserslautern--tobias-sippel-hofft-auf-den-aufstieg-zum-abschied-20699.html
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