1. FC Köln-Profi Thomas Bröker: „Wir haben große Ziele. Dafür müssen wir was tun“


Am kommenden Mittwoch wird es soweit sein, dass auch die Führungsetage des 1. FC Köln die Reise in FC-Trainingslager ins türkische Belek antreten wird. Angeführt wird die Delegation von Vize-Präsident Toni Schumacher, der sich vor Ort ein Bild von der Mannschaft des FC machen will, die den Aufstieg wieder als ein realistisches Ziel ansieht. Nicht anwesend ist FC-Boss Werner Spinner, der berufliche Termine in den USA wahrnehmen muss. Besonders der neue Geschäftsführer Alexander Wehrle möchte die Reise nutzen, um die Spieler besser kennen zulernen.

Zusammen mit Spinner wird der 37-jährige Wehrle voraussichtlich am Wochenende in die Türkei fliegen, wie er gegenüber dem „Express“ angedeutet hat: „Noch ist nicht ganz klar, ob es klappt, aber ich würde gerne am Wochenende runterfliegen.“ Derzeit ist er allerdings in Stuttgart, damit er seinen Nachfolger beim VfB einarbeiten kann. Wehrle drückt seine Hoffnung in Worte aus, wenn er sagt: „Ich hoffe, dass ich Mitte Januar in Köln bin.“
Und Wehrle selbst wird bekanntlich seinen Claus Horstmann als Geschäftsführer des 1. FC Köln ablösen. Vier Wochen wird der „Neuzugang“ des VfB Stuttgart vom langjährigen Finanzfachmann des FC selbst eingearbeitet, bis dieser Ende Februar seinen Posten dann räumen muss.
Es tut sich einiges beim FC. Hinter den Kulissen, aber vor allem auch auf dem Fußballplatz, wo die Kicker sehr intensiv im konditionellen, taktischen und spielerischen Bereich arbeiten. Man sieht den FC-Profis an, dass sie sich für die restlichen 15 Partien in der Rückrunde noch einiges vorgenommen haben, denn man sieht sich leistungsmäßig nicht schwächer als die in der Tabelle besser postierten Mannschaften.
Besonders bei den Zweikämpf
en gab es einige rassige Duelle. Eine Tugend, die in der Hinrunde nicht bei allen Abwehrspielern so ausführlich beherzigt worden ist. Auch Waldläufe und taktische Übungen sind von großer Relevanz für FC-Trainer Holger Stanislawski, der zusammen mit seinen Assistenten Andre Trulsen und Klaus Peter Nemet eine Laufgruppe rund um den Decksteiner Weiher veranlasste. Die Kondition ist die Grundlage für ein laufintensives Spiel, was zusammen mit der vorhandenen spielerischen Klasse der FC-Profis für eine erfolgreiche Rückrunde sorgen soll. Dies kann auch Stanislawski gegenüber dem „Express“ bestätigen: „Wir wollen jetzt mit ein paar knackigen Einheiten schon mal die Grundlagen legen, damit wir im Trainingslager auch viel im mannschaftstaktischen Bereich arbeiten können.“
Auch der in der Hinrunde lange Zeit verletzte Thomas Bröker zeigte sich nach den intensiven Einheiten bestens gelaunt. Denn auch er weiß, dass in der Wintervorbereitung die Grundlagen für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt werden: „Es macht Spaß, nach der Pause wieder zu arbeiten. Es ist anstrengend, aber das gehört dazu. Wir haben große Ziele. Dafür muss man etwas tun.“


Informationen
Quelle: express.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: 1. FC Köln; Spinner; Wehrle; Stanislawski; Bröker; Horstmann
Datum: 07.01.2013 20:10 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-1--fc-koeln-profi-thomas-broeker--„wir-haben-grosse-ziele--dafuer-muessen-wir-was-tun“-3500.html
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Kommentar von Wilfried/ Frankfurt (07.01.2013 22:02 Uhr)
Sollte der Maierhofer-Transfer perfekt sein, dann hat der FC mit Ujah und dem Oesistuermer ein absolutes Kopfballmonsterduo und damit gute Karten den 3. Platz doch noch zu erreichen! Viel Glück! !!


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