1. FC Nürnberg: Alessandro Schöpf taugt als Hoffnungsträger


1. FC Nürnberg:  Alessandro Schöpf taugt als Hoffnungsträger
Die größte Gefahr scheint der 1. FC Nürnberg nach dem Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern und dem Punktgewinn beim VfL Bochum zuletzt gebahnt zu haben. Trotzdem können zehn Punkte nach neun Spielen und ein 13. Tabellenplatz beileibe nicht der Anspruch des FCN sein. In den Spielen gegen die beiden Aufstiegskandidaten hat der fränkische Traditionsverein eindrucksvoll unter Beweis stellen können, dass die notwendige Qualität absolut vorhanden ist. Coach Valerien Ismael hat so eine leichte Vorahnung über den überaus schwierigen Saisonstart schon haben können, wie er nun verraten konnte.

Ismael befürchtete die Turbulenz

So erklärte der 39-jährige Franzose nun gegenüber der „Bild-Zeitung“ folgendes: „Ich wusste, dass es turbulent werden kann. Ich wusste nicht, dass es so turbulent werden wird!“ Dieser Ausspruch von Ismael stammt von Anfang September. Damals gab es noch nicht die zahlreichen schwachen Partien, die mitverantwortlich für schleichenden Niedergang des Traditionsvereins von der Noris gewesen sind. So musste auch Keeper Raphael Schäfer mittlerweile seinen Posten im Nürnberger-Gehäuse räumen. Die letzten beiden Partien haben das Selbstvertrauen größer werden lassen. Ismael drückt seine Hoffnung in Worten nun wie folgt aus: „Ich hoffe, dass wir jetzt konstant unsere Leistung abrufen können.“

Fußballerische Steigerung wird notwendig sein

Dabei gibt es nun auch einige Hoffnungsträger aus den eigenen Reihen. Wie etwa den technisch starken Österreicher Alessandro Schöpf, der sich ein Extra-Lob vom Trainer abholen kann: „Der Druck war sehr groß, doch er war genau in dieser Phase in der Lage, Leistung abzurufen. Das ist gut für sein Selbstvertrauen.“ Der 20-jährige Neuzugang vom FC Bayern München ist allerdings nur ein Element, damit es wieder in sportlich sichere Fahrgewässer gehen wird. Die ganze Mannschaft ist nun gefordert, was auch der Ex-Profi so erkannt hat: „Die Jungs wissen, dass sie sich fußballerisch steigern müssen. Alle müssen noch eine Schippe drauflegen.
Aber wir werden das tun, da habe ich keine Sorge.“

„Mischung passt langsam besser“

Die Umstellung auf die 2. Fußball-Bundesliga muss für den Bundesliga-Absteiger mittlerweile deutlich besser vorangeschritten sein. Dies hat auch Schöpf im Gespräch mit der „Bild-Zeitung“ so erkennen können: „Die Mischung zwischen spielerischen Lösungen und rustikalen Befreiungsschlägen passt langsam besser.“ Während bei den Niederlagen die Befreiungsschläge völlig unkontrolliert häufig als Bumerang zurückkamen, hat sich dies mittlerweile merklich verbessern können. So werden die Bälle so gekonnt geklärt, dass keine Gefahr mehr für das eigene Gehäuse vorherrscht.

„In Bochum einen kleinen Schritt nach vorne gemacht“

Ismael weiß zu berichten, was besser werden muss: „Wir müssen am Ball noch mehr Ruhe behalten. Gegen Kaiserslautern war es eher eine mentale Geschichte, wo wir das Spiel über die Kraft gewonnen haben. In Bochum haben wir einen kleinen Schritt nach vorne gemacht, weil wir die Ruhe in der gegnerischen Hälfte bewahrt haben.“ Nun gibt es bekanntlich die Länderspielpause, was sich durchaus als ein Segen darstellen kann. Die nächsten Partien nach dem spielfreien Wochenende Leipzig, in Darmstadt und gegen St. Pauli sind sehr anspruchsvoll. Wenn man dieses Trio ohne Niederlage überstehen sollte, hat der Altmeister zumindest vorläufig für ein Ende der turbulenten Phase sorgen können.


Informationen
Quelle: bild.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: 1. FC Nürnberg, Valerien Ismael, Alessandro Schöpf,
Datum: 07.10.2014 18:27 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-1--fc-nuernberg---alessandro-schoepf-taugt-als-hoffnungstraeger-16089.html
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