1. FC Nürnberg dreht Partie beim 3:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf


1. FC Nürnberg dreht Partie beim 3:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf
Die Krise von Fortuna Düsseldorf hält im Fußballjahr 2015 weiter an. Gegen den aufstrebenden Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg kassierten die Reck-Schützlinge eine sehr empfindliche 1:3-Heimniederlage. Nach einem torlosen Remis zur Halbzeitpause hatte es der zweite Abschnitt wahrlich in sich. In der 67. Spielminute gingen die Gastgeber durch einen Treffer von Joel Pohjanpalo mit 1:0 in Führung. Nach einem Eckball durch Sergio da Silva Pinto und einer Verlängerung von Bruno Soares musste der finnische Nationalspieler nur noch aus kurzer Distanz einschieben. Die Moral der Nürnberger war jedoch beachtlich. Stark traf nur wenige Augenblicke später mit einem präzisen Linksschuss zum schnellen Ausgleichstreffer. In der 77. Spielminute schließlich fiel für die Nürnberger sogar der Führungstreffer durch Blum, der aus wenigen Metern keine Kompromisse kannte und die Kugel zum 2:1 für die Gäste ins Netz jagte. Für den 3:1-Endstand sorgte wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff der eingewechselte Kerk. Die Stimmen zur Begegnung gibt es hier.

1. FC Nürnberg

René Weiler: "Es war lange Zeit ein typisches 0:0-Spiel. Beide Mannschaften haben sich bekämpft und dem Gegner keine Chancen zugelassen. Für Außenstehende war das wenig spektakulär. Das 0:1 hat das Spiel dann verändert. Wir hatten keine andere Wahl, als die Flucht nach vorne. Der Ausgleich hat dann eine Euphorie ausgelöst. Es freut mich, dass wir erstmals in dieser Saison einen Rückstand in einen Sieg umwandeln konnten."

Niklas Stark: "Wir können heute insgesamt zufrieden sein. Wir sind nach der Pause besser ins Spiel bekommen und waren dann nach dem Gegentor viel aggressiver und haben die kleinen, wichtigen Zweikämpfe gewonnen. Wir waren da einfach energischer. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben. Wir schauen jetzt auf das nächste Spiel, wollen es gut angehen und sehen, dass wir wieder punkten können."

Sebastian Kerk: "Die Einwechslungen haben heute gut funktioniert, da hatte der Trainer ein glückliches Händchen. Wir sind froh, dass wir die drei Punkte eingefahren haben. Es war das erwartet schwere Spiel und sicher kein fußballerischer Leckerbissen. Wir haben den Sieg erzwungen. Das Klima in der Mannschaft ist super, der Trainer arbeitet sehr akribisch mit uns. Momentan ernten wir auch die Früchte der harten Trainingsarbeit."

Danny Blum: "Beide Mannschaften waren zunächst ein bisschen zurückhaltend. Nach dem 0:1 gab es für uns nur noch eins: Alles nach vorne. Zum Glück hat es noch gereicht. Es ist schön, dass die Standards jetzt so gut funktionieren, das hat in der Vorrunde nicht so geklappt. Es war wichtig, dass wir heute die drei Punkte hier mitgenommen haben. Ich habe viele Monate darauf gewartet, mal wieder ein Tor zu schießen."

Fortuna Düsseldorf

Oliver Reck: „Wir haben über 70 Minuten vieles richtig gemacht, aber eben leider nicht üb
er 90 Minuten. Das müssen wir uns ankreiden lassen. Durch den Ausgleich haben wir den Faden verloren, die Struktur in unserem Spiel stimmte plötzlich nicht mehr. Wir hatten vorher sehr kompakt agiert und Nürnberg wenige Möglichkeiten gelassen. Nach dem ersten Gegentor haben wir dem Gegner zu viel Raum gelassen. Wir müssen da den Hebel ansetzen, dass wir in den nächsten Spielen auch über 90 Minuten alles abrufen. Aus unserer aktuellen Situation kommt man nur heraus, wenn man zusammensteht und sich dagegen wehrt.“

Oliver Fink: „Enttäuschend ist vor allem, wie das Spiel gelaufen ist. Wir haben viel Aufwand betrieben und sind dann auch in Führung gegangen. Dann geben wir das Spiel aus der Hand und verlieren die wichtigen Zweikämpfe. Wir müssen weiter daran arbeiten, uns nicht derart die Butter vom Brot nehmen zu lassen.“

Adam Bodzek: „Wir gehen in Führung, es sieht alles gut aus und dann bekommen wir aus dem Nichts den Ausgleich. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kriegen wir dann den nächsten Gegentreffer und stehen wieder mit leeren Händen da. Enge Spiele werden in der 2. Bundesliga häufig durch Standardsituationen entschieden, das war heute beim 1:2 auch der Fall. Es bringt nichts, auf die anderen Ergebnisse zu schauen, wenn man selbst nicht punktet. Wir müssen in erster Linie auf uns selbst gucken.“

Julian Schauerte: „Wir haben defensiv sehr gut gestanden und lange auf die Chance hingearbeitet, 1:0 in Führung zu gehen. Danach sind wir viel zu passiv geworden und nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen. Es ist uns auch nicht gelungen, mal dazwischen zu hauen und ein Foulspiel zu machen. Es ist ärgerlich, dass wir uns die Arbeit hin zum Führungstreffer nach vier Minuten schon wieder kaputtmachen. Nach dem Ausgleich ist bei uns dann fast gar nichts mehr zusammengelaufen.“


Informationen
Quelle: fcn.de, "fortuna-duesseldorf.de"
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: Fortuna Düsseldorf, 1. FC Nürnberg, Adam Bodzek, Reck, Weiler, Schauerte, Oliver Fink
Datum: 23.02.2015 10:28 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-1--fc-nuernberg-dreht-partie-beim-3-1-sieg-bei-fortuna-duesseldorf-18828.html
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