1. FC Union Berlin dreht Spiel gegen den 1. FC Heidenheim


1. FC Union Berlin dreht Spiel gegen den 1. FC Heidenheim
Im Duell zweier Teams aus dem Tabellenmittelfeld in der Fußball-Bundesliga gelang dem 1. FC Union Berlin ein überzeugender 3:1-Heimsieg über den 1. FC Heidenheim. Vor der stimmungsvollen Zuschauerkulisse von 16.512 Besuchern in der „Alten Försterei“ bewiesen die Berliner eine tolle Moral. So mussten die Spieler von Trainer Norbert Düwel einem frühen Rückstand durch Schnatterer (5. Minute) hinterherlaufen. Nach Treffern von Kreilach zwei Minuten später und Brandy in der 28. Spielminute drehten die „Eisernen“ die Partie und erhöhten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff durch Quiring sogar noch auf 3:1. Insgesamt ein absolut verdienter Sieg der Unioner, die den Abstand auf die Abstiegsplätze stark vergrößerten und zugleich Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen aufnahmen. Die Stimmen zum Spiel haben wir hier für euch gesammelt.

1. FC Union Berlin

Norbert Düwel: „Eigentlich hatten wir vor, die Mannschaft zu sein, die mal in Führung geht. Das ist uns nicht gelungen. Heidenheim war zu Beginn sehr agil und hat uns Probleme bereitet. Der Ausgleich war sehr wichtig, denn der Gegner war anfänglich gut im Spiel. Im zweiten Abschnitt war es ein Duell auf Augenhöhe, in dem wir vielleicht in einigen Situationen den kühleren Kopf bewahrt haben, mehr Ruhe hatten und vielleicht den Tick mehr Leidenschaft an den Tag gelegt haben. Die Mannschaft hat heute die richtige Antwort gezeigt, um das Ergebnis aus Nürnberg ein klein wenig zu korrigieren.“

Fabian Schönheim: „Im Profibereich ist mir das noch nicht gelungen, deswegen war es wohl ein ordentliches Spiel von mir.“

1.FC Heidenheim

Trainer Frank Schmidt: „Im Nachhinein muss man die Frage vielleicht mit Ja beantworten. Aber alle drei Neuen sind gestandene Spieler. Jeder hatte seine Aufgabe. Die galt es zu erfüllen. Daran müssen sie sich auch messen lassen. Der Ausgleich darf dann aber nicht passieren. Ein Stellungsfehler war der Auslöser. In der zweiten Hälfte hat das Union dann besser gemacht als wir. Sie ware
n ruhiger und auch strukturierter. Von uns kam dann nicht mehr allzu viel. Eine bittere, aber verdiente Niederlage. Wir müssen jetzt unter der Woche schauen, dass wir die Fehler in der Abwehr abstellen. Am nächsten Sonntag müssen wir es besser machen.“

Marc Schnatterer: „Wir dürfen natürlich nicht so schnell den Ausgleich kassieren. Da müssen wir konsequenter verteidigen. Die Gegentreffer in der ersten Halbzeit haben wir insgesamt zu einfach zugelassen, beim dritten vielleicht ein „bisschen“ geschlafen. Dennoch haben wir nie aufgesteckt. Vorne treffen wir momentan das Tor nicht, vielleicht weil wir nicht das Selbstvertrauen haben, das wir in der Hinrunde hatten. Und hinten ist der Gegner oft einen Tick schneller. Wir werden jetzt nicht alles infrage stellen. Gegen Düsseldorf müssen wir an das überragende Heimspiel gegen den KSC anknüpfen.“

Rouven Sattelmeier: „Nach der Flanke von Fabian Schönheim hat die Zuteilung in der Mitte nicht gepasst. Die Führung hätte uns besser in die Karten spielen müssen. Wir müssen abgewixxter werden. Soll heißen: In den entscheidenden Situationen einfach da sein. Und zwar vor beiden Toren.“


Informationen
Quelle: swp.de, "fc-union-berlin.de"
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: 1. FC Union Berlin, 1. FC Heidenheim, Düwel, Frank Schmidt, Fabian Schönheim, Marc Schnatterer,
Datum: 23.02.2015 10:22 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-1--fc-union-berlin-dreht-spiel-gegen-den-1--fc-heidenheim-18827.html
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