Alles neu beim KSC


Der Karlsruher SC scheint endlich den Schlüssel zum Erfolg gefunden zu haben. Es wurde auch Zeit beim Tabellenletzten nach dieser miserablen Hinrunde, die auch die größten Optimisten zweifeln ließen. Nun soll alles besser werden. Und die Vorzeichen sprechen klar dafür.

Siege geben bekanntlich Selbstvertrauen. Daher gab es mächtig „Wasser auf die müden Seelen“ des KSC, der im Trainingslager im türkischen Belek neuen Auftrieb zu bekommen scheint. Mit Siegen gegen Inter Baku (3:1), Pandurii Targu Jiu (1:0) und FC Costuleni (8:3) konnte der Traditionsklub aus dem Badischen neue Kraft tanken bei der Mission Klassenerhalt.
Kein Wunder, dass Manager Oliver Kreuzer geradezu euphorisch das Trainingslager verlassen hat: „Die Bedingungen waren ganz hervorragend. Während die Erstligisten wegen des schlechten Wetters entnervt abgereist sind, hat sich die Türkei für uns gelohnt. Wir sind hier noch ein Stückchen mehr zusammengewachsen“, lobte er auch den neuen Zusammenhalt seines Teams.
Trotzdem kann Kreuzer die unangenehme Situation punkten zu müssen nicht leugnen: „Das sind alles ausländische Erstliga-Vereine. Die muss man erst einmal schlagen“, sagte Kreuzer: „Aber wir wissen natürlich auch, dass wir vor einer schweren Aufgabe in der Rückrunde stehen. Wir brauchen einen guten Start gegen Aue.“
Nach den überzeugenden Leistungen im Trainingslager erhält der häufig kritisierte Trainer Andersen Rückendeckung vom neuen stark
en Mann beim KSC: „Natürlich erhofft man sich von einem Trainer-Wechsel einen Schub, gute Resultate und auch, dass das Glück zurückkommt“, somit vergisst er auch nicht die fünf Pleiten in fünf Spielen. Durch den täglichen Umgang mit dem autoritären Norweger sieht er sich in seiner positiven Meinung bestätigt: „Ich sehe, wie er tagtäglich arbeitet. Er ist ein Fußball-Verrückter. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir den Schalter umlegen.“
Der fußballbesessene Kreuzer sieht den Klassenerhalt für den KSC als primäres Ziel. Langfristig strebt er jedoch den Erstligaaufstieg an: „Du hast in Karlsruhe ein Riesen-Potential, die Leute lechzen nach Erstliga-Fußball.“
Den kurzfristigen Erfolg sieht er mit den drei Winter-Neuzugängen Bakary Soumaré (US Boulogne), Makhtar Thioune (Molde FK) und Ionut Rada (Cluj) möglich. Auch den, bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart zuletzt aktiven Alexander Stolz steht kurz vor dem Sprung zum KSC. Auf der Wunschliste des ehemaligen Bayern-Verteidigers steht noch ein linker Verteidiger. Wenn die personellen Wünsche des Manager gelingen sollten, ist der Klassenerhalt für den KSC durchaus keine Utopie mehr.


Informationen
Quelle: www.spox.com
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: Karlsruhe SC
Datum: 20.01.2012 20:13 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-alles-neu-beim-ksc-780.html
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