Cottbus mistet aus


Beim FC Energie Cottbus hängt man in diesen regnerischen Januartagen irgendwie zwischen „Baum und Borke“. Tabellarisch belegt man den 10. Rang, hat 17 Punkte Abstand auf einen Aufstiegsplatz und immerhin noch 11 Zähler Differenz auf einen Abstiegsplatz. Auch gefühlsmäßig weiß man in der Lausitz nicht so recht, denn die Aufbruchstimmung unter Neu-Trainer Bommer scheint verflogen und die Motivation für den Rest der Saison erscheint auf den ersten Blick relativ gering zu sein. Doch da kann man sich gewaltig täuschen.

Das täuscht, denn Bommer ist hochmotiviert, möchte seine erneute Chance im Profifußball unbedingt nutzen. Dabei versucht er einen Kader zusammenzustellen, der seinen hohen Anforderungen genügt. Bommer gilt als extrem ehrgeizig, ähnlich wie Vorgänger Wollitz. Im Vergleich zum impulsiven Wollitz ist der ehemalige Bundesligaspieler Bommer aber ein ruhiger Trainer, der auf eine gezielte Spielvorbereitung großen Wert legt. Bei dieser werden die beiden Stürmer Charles Nwaogu und Mustafa Kucukovic keine Rolle mehr spielen. Beide Spieler lösten ihre Verträge auf, nachdem Bommer ihnen mitgeteilt hatte, dass sie in seinen Planungen keine Rolle mehr spielen würden.
Über die Rolle des Ergänzungsspielers kamen beide nicht hinaus. Kucukovic, der bei Vereinen wie dem Hamburger SV, der SpVgg Greuther Fürth oder auch dem TSV 1860 München unter Vertrag gestanden hat, kam in dieser Spielzeit nur auf fünf Zweitligaeinsätz
e. Er steuerte immerhin jeweils ein Tor und ein Assist bei. Nwaogu wurde gar nicht eingesetzt.
Die Motivation im verbliebenen Team ist auch nach dem Trainingslager im türkischen Antalya riesig. So erhielt der rumänische Neuzugang Marius Bilasco von Co-Trainer Markus Feldhoff die Pulsuhr und absolvierte alleine ein Lauftraining. Im Trainingslager konnte er dies aufgrund seiner Krankheit nicht tun. Auch die Fahrt zu einem Testspiel nach Hamburg kann der neue Hoffnungsträger aufgrund seiner Defizite im körperlichen Bereich nicht antreten.
Auch die Motivation bei den angeschlagenen Spielern ist groß. So nutzten die angeschlagenen Jules Reimerink und Uwe Hünemeier den freien Tag. Reimerink ließ seine Adduktorenbeschwerden von den Cottbuser Ärzten intensiv behandeln lassen. Auch der wichtige Abwehrspieler Hünemeier wird nach seinem diagnostiziertem Innenbandanriss mit rehabilitativen Maßnahmen beginnen.


Informationen
Quelle: www.fcenergie.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: FC Energie Cottbus
Datum: 23.01.2012 20:03 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-cottbus-mistet-aus-785.html
RSS Feed
Kommentare
Name:
E-Mail: (nicht öffentlich)
Homepage:
Kommentar:
Spam-Schutz: Bitte das Wort ZWOTE in das Feld eintragen!


Für diese News ist leider noch kein Kommentar vorhanden.

Für den Inhalt des Kommentars ist der Autor verantwortlich. Die Kommentare spiegeln nicht die Meinung von 2-liga.com wieder.
Diese Nachrichten knnten Sie ebenfalls interessieren
Anzeige
Anzeige