Die Rückkehr des Kevin Pezzoni nach Köln


Die Rückkehr des Kevin Pezzoni nach Köln
Bild: dfb.de
Nun werden beim 1. FC Köln sogar schon Treffer bei den Trainingseinheiten bejubelt. So geschehen beim montäglichen Trainingsspiel der Kölner-Reservisten, nachdem innerhalb von nur sechzig Sekunden immerhin vier Treffer gefallen sind. Vielleicht ist diese neue Euphorie um Treffer auch damit begründet, dass beim jüngsten Gastspiel in Fürth das 0:2 ein Sinnbild der momentanen Kölner-Torungefährlichkeit darstellt.

„Tony hatte halt keinen guten Tag“

Während die Kölner-Reservisten sich munter im Toreschießen übten, durften die Stammspieler ihre Laufrunden rund um das Geißbockheim drehen. In beiden Gruppen wurde Anthony Ujah schmerzlichst vermisst. Nach 20 Minuten hat der nigerianische Angreifer wegen „Kopfschmerzen“die Trainingseinheit vorzeitig abgebrochen. Der Verein machte einmal mehr deutlich, dass es keinen Zusammenhang zwischen Stögers jüngster massiver Kritik und dem plötzlichen Verschwinden des Kölners-Hoffnungsträgers gibt. Zudem hat Stöger auch deutlich gemacht, dass Ujah sich nicht beleidigt darstellen sollte. Die Begründung für diese klare Aussage folgte sofort gegenüber „ksta.de“: „Auch ein Robben oder Ribéry ist meinem Gefühl nach ja schon mal nach 70 Minuten ausgewechselt worden. Tony hatte halt keinen guten Tag." Nach derzeitigem Stand ist jedoch der Einsatz von Ujah beim Heimspiel am Sonntag gegen den FC Erzgebirge Aue jedoch nicht gefährdet.

„Ich habe ihm zu seiner top-Traininingsleistung heute gratuliert“

Besonders torhungrig zeigten sich beim Kick der Reservisten die hochveranlagten Mato Jajalo und Slawomir Peszko, die mit aller Motivation möglichst schnell zu möglichst viel Spielzeiten kommen wollen. Stöger nahm sich Zeit für den Kroaten, der sein großartiges Potentiel zu selten ausgeschöpft hat und erklärte danach gegenüber dem „Express“ folgendes: „Ich habe ihm zu seiner top Trainingsleistung heute gratuliert. Dass er unzufrieden ist, weil er nicht spielt, ist klar. Dass er so reagiert, das ist so, wie ich es mir vorstelle. Das ist ein Spiegelbild dessen, was sich nach meinem Gefühl in der Mannschaft tut." Und er stellt frühere Aussagen nun in einem anderen Licht dar: „Ich habe gesagt, dass er sein Trainingslevel, das er bei mir gezeigt hat, durchhalten muss. Das macht Qualitätsspieler aus." Endlich ist das entscheidende Dokument aus Italien in
Köln eingetroffen. Damit ist der 28-jährige ab sofort für seinen neuen, alten Verein spielberechtigt. Dies konnten sowohl der Spieler als auch Schmadtke so bestätigen.

„Köln hat schon eine große Qualität in der Mannschaft“

Wenn am Sonntag das Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue ab 13.30 Uhr angepfiffen wird, wird dies für Aue-Spieler Kevin Pezzoni eine Reise in die Vergangenheit werden, denn vor genau einem Jahr hat er nach massiver Fan-Hetze den 1. FC Köln fluchtartig verlassen, um in Sachsen sein neues fußballerisches und privates Glück zu finden. Bereits zum zweiten Mal tritt er mit dem FCE in seinem alten Stadion an und hofft auf den Überraschungssieg in der Domstadt. So erklärt er dazu etwa: „Der FC ist klarer Favorit. Bei uns läuft es zwar richtig gut, aber Köln hat schon eine große Qualität in der Mannschaft.“

„Ich komme gerne nach Köln“

Klar scheint offensichtlich schon jetzt zu sein, dass diese Begegnung gegen den Tabellenzweiten zu einer echten Geduldsprobe mutieren könnte. Für Pezzoni scheint zumindest schon einmal klar zu sein: „Wir werden sicher kompakt stehen und nicht ins offene Messer laufen. Vielleicht gelingt uns ja dann ein Konter.“ Aus eigener Erfahrung kennt er die ganz spezielle Atmosphäre im Kölner-Stadion nur zu genau, wenn er verrät: „Desto länger wir in Köln ein Gegentor verhindern, umso größer wird der Druck der Zuschauer. Dann kommen die ersten Pfiffe und die Mannschaft wird unsicherer.“Es gibt trotz der Fan-Wut bei ihm doch so etwas wie Vorfreude auf dieses besondere Spiel für ihn: „Ich komme gerne nach Köln, habe hier noch viele Freunde. Was war, das ist abgehakt und ich schaue nur nach vorne.“ Über die Stärken seines Teams kann er folgendes berichten: „Wir hatten einen guten Start, das macht viel aus und dann läuft es auf einmal. Außerdem sind wir ein verschworener Haufen - das macht auch eine Menge aus.“


Informationen
Quelle: ksta.de, express.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: 1. FC Köln, Erzgebirge Aue, Anthony Ujah, Peter Stöger
Datum: 28.08.2013 17:52 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-die-rueckkehr-des-kevin-pezzoni-nach-koeln-7219.html
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