Euphorie beim FSV


Es war immer schon schwer eine Euphorie beim FSV Frankfurt loszutreten. Dafür sorgte zum einen die fehlende Fanunterstützung am Bornheimer Hang. Selten verloren sich mehr als 6.000 Zuschauer in der kleinen schmucklosen Arena im Frankfurter Stadtteil Bornheim. Zum anderen haben die sportlichen Darbietungen der Mannschaften wenig Grund für eine grenzenlose Begeisterung gegeben.

Nach der Rückkehr aus dem zehntägigen Trainingslager auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca wurde eine wahre Welle der Euphorie entfacht. Es scheint, als ob der Tabellen sechzehnte nach dem Motto verfahren würde. Neues Jahr, neues Glück und neues Personal, denn mit Chadli Amri konnte immerhin ein ehemaliger algerischer Nationalspieler verpflichtet werden. Zuletzt musste Amri ein kleines Karrieretief hinnehmen. Der 27-Jährige durfte beim 1. FC Kaiserslautern nur noch in der U23-Mannschaft mittrainieren. Zuvor bestritt er 40 Bundesligaspiele und 69 Partien in der 2. Liga für die Südwest-Traditionsvereine Saarbrücken, Mainz und Kaiserslautern. Durch seine sportliche Krise verpasste Amri auch die WM 2010 in Südafrika für sein Heimatland Algerien. Eine Rückkehr in das Auswahlteam ist mittelfristig jedoch das Ziel des technisch starken Dribblers.
Kurzfristig ist jedoch ein Stammplatz in Frankfurt die nächste Priorität. FSV-Geschäftsführer Uwe Stöver hingegen freut sich auf den schmächtigen Spieler: „In Saarbrücken und Mainz hat er gute Leistungen gezeigt. Wenn wir es schaffen, dass Chadli sein früheres Niveau erreicht, ist er eine absolute Top-Verstärkung.“
Neben Amri konnte auch Micanski von Lautern geholt. Der bulgarische Goalgetter ist ein po
tentieller Stammspieler. Mit dem 26-Jährigen kommt eine neue Qualität in den FSV-Kader. Neben seinem unnachahmlichen Torriecher zählen sein Kombinationsspiel und seine technischen Qualitäten zu seinen großen Stärken.
Neue personelle Qualität mit erstligaerfahrenen Akteuren, die die Chance auf den Klassenerhalt deutlich erhöhen werden.
Die Zuversicht wird noch weiter genährt, da die zuvor angeschlagenen Spieler Gledson, Momar N`Diaye, Karim Benyamina und Tobias Henneböle wieder mitwirken konnten. Nur Spielmacher Zafer Yelen durfte nur Lauftraining absolvieren.
Auch der neue Frankfurter Trainer Benno Möhlmann sieht die Aufgabe optimistisch: „Mir war klar, dass es schwer wird. Das war auch die Einschätzung der Verantwortlichen. Und daran hat sich nichts geändert. Aber ich denke, dass genügend Qualität vorhanden ist, um die Klasse zu halten. Das Team hat eine solide Basis, wir haben leider nicht so viele Spieler, die etwas Außergewöhnliches machen können. Aber es ist keine Mission impossible,“ so der routinierte Trainer gegenüber der „Frankfurter Rundschau“.
Damit die Spieler auch abseits des Rasens einmal im Rampenlicht stehen, wurden sie am 22.1.2012 zum Neujahrsempfang in der Europa Zentrale von Hauptsponsor Hyundai eingeladen.


Informationen
Quelle: www.kicker.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: FSV Frankfurt
Datum: 23.01.2012 19:43 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-euphorie-beim-fsv-783.html
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