Kölner Führungstroika blickt hoffnungsfroh in die Zukunft


Nun ist ein Viertel der gesamten Spielzeit vorüber und der 1. FC Köln hat rechtzeitig mit zwei Siegen die Kurve in die richtige Richtung bekommen. Mit den Siegen gegen die unangenehmen Mannschaften wie FSV Frankfurt oder den SC Paderborn konnten die letzten beiden Spiele siegreich gestaltet werden und der Anschluss ans Tabellenmittelfeld hergestellt werden. Nun soll mit einem Heimsieg gegen Dynamo Dresden die Serie weiter ausgebaut werden.

Damit die Zügel auch nicht schleifen gelassen werden, hat FC-Trainer Holger Stanislawski seine Profis in mehreren Tests antreten lassen. Wettkampf in der Trainingsphase schult den Willen, die Konzentration und die Kondition gleichermaßen. So musste gesprintet werden, geradlinig und auch mit Richtungswechseln und auch die Sprungkraft wurde getestet. Am Ende ist den gut trainierten Profispielern dann noch ein Laktatwert abgenommen worden. Durch diese Werte möchte das gewissenhafte Trainerteam die Trainingsbelastung in den nächsten Einheiten weiter dosieren.
Zufriedenheit herrschte nach den Erfolgserlebnissen zuletzt währenddessen in der Kölner Führungsetage. So urteilt Vize-Präsident Toni Schumacher über seine Gefühle nach den ersten beiden Saisonsiegen im „Express“: „Richtig gut. Ich hatte ja schon fast vergessen, wie das ist. Man muss das aber differenziert sehen. Wir haben auch vorher nicht schlecht gespielt. Aber für Siege gibt es einfach keinen Ersatz. Das Wichtigste ist auf dem Platz. Wenn es da nicht läuft, kannst Du einen Kopfstand machen und mit den Ohren wackeln - das interessiert niemanden.“
Auch FC-Boss Werner Spinner dachte ähnlich: „Mir ist eine Zentnerlast von Herzen gefallen. Ich habe nie den Glauben an die Truppe verloren. Und wie die Mannschaft sich in Paderborn nach dem Ausgleich zurückgekämpft hat, das ist das, wofür dieses Team steht. Es wird nicht alles klappen. Aber sie werden alles geben, da bin ich sicher.“
Es darf trotz dieser beiden spielerisch und vor allem auch kämpferisch ansprechenden Partien dennoch noch nicht in Euphorie ausgebrochen werden. Deshalb sagt Schumacher auch ehrlich und kritisch zugleich, dass durchaus mehr möglich gewesen wäre, wenn die Qualität schon vorher ausgeschöpft worden wäre: „Wir hätten gerne ein paar Pun
kte mehr, denn wir haben die Qualität, haben uns aber ein paar Mal die Finger in der Nase gebrochen. Aber man sieht, dass wir auf dem Platz eine Mannschaft haben, die will, die kämpft. Ich glaube auch, dass da was zwischen Fans und Mannschaft wächst. Wie die die Truppe ins Herz geschlossen haben - das ist schön anzusehen und tut gut.“
Dennoch hatte der gebürtige Dürener keine Zweifel, dass der eingeschlagene Weg sich als der Richtige erweisen könnte: „Nein gar nicht. Holger Stanislawski ist der perfekte Mann, passt wie die Faust aufs Auge in diesen Klub. Diese Position hätten wir nicht besser besetzen können. Wir sind zu einem Marathon angetreten, nicht zu einem 100 Meter Sprint. Und es kann sein, dass dieser Marathon auch länger als ein Jahr dauert, bis wir wieder in der Bundesliga sind.“
Für den dritten im Bunde in der FC-Führungstroika mit Markus Ritterbach ist die Begeisterungsfähigkeit der Fans extrem beeindruckend, wie er dem „Express“ verraten hat: „Auch in meinem Feld gilt das Beeindruckende hier beim FC: Die Fans merken, was in der Mannschaft steckt. Das färbt ab. Die meisten unserer Sponsoren sind ebenfalls Fans. Wir haben immer ein offenes Ohr für unsere Kunden. Das Feedback ist positiv. Wobei das Thema FC-Fans ja durchaus zwiespältig ist. Da war die Ultra-Problematik, das Pezzoni-Mobbing, aber auch der kritisierte Polizei-Einsatz am Wochenende am Deutzer Bahnhof.“
Auch Spinner äußert sich zu diesem komplizierten Sachverhalt und nennt Kommunikation als wichtiges Mittel, um diese Problematik sinnvoll lösen zu können: „Der Dialog, den wir sofort nach der Wahl begonnen haben, ist richtig. Weder die Polizei, noch die aktive Fanszene, noch wir sind an einer Eskalation interessiert. Das ist ein Grund, warum der Dialog erste Früchte trägt.“


Informationen
Quelle: express.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: 1. FC Köln; Stanislawski; Schumacher; Spinner; Ritterbach; Dynamo Dresden; SC Paderborn
Datum: 03.10.2012 18:43 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-koelner-fuehrungstroika-blickt-hoffnungsfroh-in-die-zukunft-2373.html
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