Bochum landet Auswärtssieg in Nürnberg


Bochum landet Auswärtssieg in Nürnberg
Einen ganz wichtigen 2:1-Auswärtssieg konnte der VfL Bochum beim 1. FC Nürnberg einfahren. Im Duell der ehemaligen Bundesligisten führten die Ruhrpottkicker bereits zur Halbzeit nach einem Treffer durch Terrazzino mit 1:0. Mitte der zweiten Halbzeit erhöhte Terrode auf 2:0 für den VfL, der lediglich den Gegentreffer von Nürnbergs-Angreifer Peniel Mlapa hinnehmen musste, der sechs Minuten später traf. Für Bochums-Trainer Gertjan Verbeek ist diese Begegnung ganz besonders gewesen, da seine erste Deutschland-Station beim 1. FC Nürnberg gewesen ist. 25.528 Zuschauer im Nürnberger-Grundig-Stadion sahen eine Partie, in der die Gastgeber äußerst fahrlässig mit den sich bietenden Torchancen umgingen. Hier die Reaktionen zur Begegnung.

Gertjan Verbeek (Cheftrainer VfL Bochum 1848):
Wir haben heute nur phasenweise gut gespielt, der „Club“ hat uns gut beobachtet und uns sein Spiel aufgedrückt. Gerade in der Anfangsphase haben wir viel zu viele Chancen zugelassen. Wir sind dennoch in Führung gegangen, was den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hat. In der Halbzeit habe ich den Jungs gesagt, dass wir mehr die Initiative ergreifen müssen und aggressiver in den Zweikämpfen sein müssen. Dennoch war uns klar, dass Nürnberg auf den Rückstand würde reagieren müssen und wir in der zweiten Halbzeit mehr Raum bekommen. So haben wir das 2:0 erzielt und hätten eigentlich das dritte Tor machen müssen. Zum Ende hinaus wurde es eng, ein richtiges Spiel, dass wir in der Schlussviertelstunde mit Glück über die Runden gebracht haben. Ich bin zufrieden mit den Punkten, nicht aber mit dem Spiel.

Michael Esser (VfL Bochum 1848): Nürnberg hat von Anfang an sehr viel Druck gemacht. Wir konnten froh sein, dass wir das 1:0 gemacht und die Führung in die Halbzeit gebracht haben. Das Glück war heute auf unserer Seite. Mit diesem Glück haben wir heute alle drei Punkte mitgenommen. Mit dem Erfolg im Rücken können wir nun in die Länderspielpause gehen und erstmal durchschnaufen.

Simon Terodde (VfL Bochum 1848): Der "Club" hat losgelegt wie die Feuerwehr. Wir konnten froh sein, dass es nach 20 Minuten noch 0:0 stand. Wir gehen dann glücklich in Führung. Der Trainer hat uns in der Pause ein paar Takte gesagt und erklärt, dass wir so nicht weiter spielen können. Im zweiten Durchgang waren wir insgesamt besser. Das 2:0 fällt zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin froh, dass wir heute hier gewonnen haben. WIr haben schon so viele Remis, da hat keiner mehr Lust drauf.

1. FC Nürnberg

René Weiler (Cheftrainer 1. FC Nürnberg):
Mein Kollege hat eigentlich schon alles gesagt. Ich kann der Mannschaft nicht viel vorwerfen, nur dass man halt Tore schießen muss. Wir haben gerade in der Anfan
gsphase unglaublich viel Druck erzeugt, standen gut, haben den Gegner hoch gepresst und hatten in den ersten zehn Minuten drei bis vier Großchancen. Selbstverständlich kann man nicht immer so weiterspielen, aber wir haben immer versucht, den Druck aufrecht zu erhalten. Wenn ich die letzten Spiele zusammenfasse, haben wir mit Ausnahme des Lautern-Spiels, wo wir unterlegen waren, immer gut gespielt, aber zu wenig Tore geschossen. Heute bekommen wir wieder mit dem ersten Torschuss des Gegners das Gegentor – das ist bitter. Vor dem zweiten Tor haben wir den Gegner mit einem haarsträubenden Fehler eingeladen. Positiv bleibt festzuhalten, dass wir nicht aufgesteckt haben und drangeblieben sind.

Peniel Mlapa: "Wir hatten in den ersten Minuten vier Torchancen und konnten keine nutzen. Stattdessen haben wir den Gegentreffer kassiert und mussten in der zweiten Halbzeit aufmachen. Nach dem zweiten Gegentor sind wir nochmal rangekommen. Das nötige Quäntchen Glück war aber heute nicht auf unserer Seite. Wer das Spiel gesehen hat, hat bemerkt, dass die Luft bei uns noch nicht raus ist."

Alessandro Schöpf: "Es hat mal wieder die alte Weisheit gegriffen: Wenn man vorne die Tore nicht macht, bekommt man hinten eines rein. Der Beginn war kurios, wir müssen eigentlich mindestens ein Tor machen. Dann haben wir hinten eine Unachtsamkeit, die wie aus dem Nichts zum Gegentor führt. Das ist bitter. Uns fehlt momentan die letzte Entschlossenheit und das Glück."

Raphael Schäfer: "Wir haben zu Beginn des Spiels viele Chancen, vergessen aber das Tor zu schießen. Bochum hat seine Möglichkeiten eiskalt genutzt und kurz vor und kurz nach der Pause getroffen. Der Trainer hat gesagt, dass ich heute spielen soll. Ich mache natürlich das, was der Trainer sagt. Die Mannschaft und auch ich haben volles Vertrauen in den Trainer. Wir werden Pat alle weiter unterstützen. Jeder Torhüter hat mal so eine Phase durchzustehen. Er kann daraus gestärkt hervor gehen."


Informationen
Quelle: vfl-bochum.de, "fcn.de"
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: VfL Bochum, 1. FC Nürnberg, Weiler, Verbeek,
Datum: 24.03.2015 18:09 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-bochum-landet-auswaertssieg-in-nuernberg-19487.html
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