Darmstadt träumt weiterhin vom direkten Durchmarsch


Darmstadt träumt weiterhin vom direkten Durchmarsch
Auch weiterhin träumt der SV Darmstadt 98 vom direkten Durchmarsch in die Bundesliga. Das Heimspiel gegen den VfL Bochum gewannen die „Lilien“ vor 16.000 Zuschauern am heimischen Böllenfalltor mit 2:0. Bregerie nach 22 und Balogun nach 77 Spielminuten waren für die Treffer verantwortlich. Mit 48 Zählern stehen die Kicker von Coach Dirk Schuster auf Relegationsplatz drei, Bochum mit 35 Punkten auf dem achten Rang. Die Stimmen zum Spiel gibt es hier.

SV Darmstadt 98

Dirk Schuster:
Wir hatten uns vorgenommen, nach der Niederlage in Düsseldorf wieder in die Spur zu kommen. Wir wollten immer wieder früh attackieren, den Gegner zu langen Bällen zwingen und dabei selbst mutig nach vorne spielen. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, waren nach Standards immer wieder gefährlich und sind verdient mit 1:0 in Führung gegangen. Das war seit der Winterpause die beste erste Halbzeit von uns. Zu was der VfL fähig ist, hat man direkt nach der Halbzeitpause gesehen. Christian Mathenia hat die Chance aber sehr gut pariert. Dann war es ein offener Schlagabtausch mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Ich hätte mir gewünscht, dass vorher ein Ball von uns reinrutscht, aber so war das Spiel bis zum Ende auf Messerschneide. Aufgrund der ersten Halbzeit haben wir den Platz aber nicht unverdient als Sieger verlassen.

Florian Jungwirth:
Es ist immer schön, gegen alte Kollegen zu spielen, dennoch war es heute ein normales Spiel für mich. Ich denke. unsere erste Halbzeit war wirklich überragend, da haben wir nur versäumt, das 2:0 nachzulegen. Der VfL wurde nach der Pause besser, das haben wir erwartet. Christian Mathenia hat uns dann im Spiel gehalten, er hat super pariert.

Christian Mathenia:
Klar ist es ein geiles Gefühl, im Block mit den Fans feiern zu dürfen. Aber der Matchwinner bin ich sicher nicht, auch wenn ich mal einen rausholen musste – sondern das ist definitiv die gesamte Mannschaft. Alle haben 100 Prozent gegeben, vielleicht sogar mehr. Wir hatten uns genau das vorgenommen, alles rauszuhauen in diesem Spiel. Das hat uns besonders geholfen nach der Pause, als Bochum stärker aufkam. Wir nehmen einfach das Selbstbewusstsein mit und fahren mit breiter Brust nach Nürnberg.

Romain Brégerie:
Natürlich ist es ein gutes Gefühl zu treffen, besonders für uns Verteidiger ist das großartig. Dazu die drei Punkte, besser geht es nicht. Das Team arbeitet so viel, das ist unglaublich. Heute haben wir uns wieder belohnt für den Aufwand. Auch als der Gegner kam, sind wir ruhig geblieben und haben die verdienten Punkte gesichert. Auf die Leistung können wir stolz sein, den Schwung nehmen wir mit für Freitag.

Aytac Sulu:
Nach der Niederlage von Düsseldorf haben wir die richtige Antwort gegeben. Die Länderspielpause hat uns gut getan. Wir haben uns sammeln und unseren positiven Weg weite
rgehen können. Das Team funktioniert perfekt zusammen, deshalb können wir immer wieder solche starken Leistungen abrufen.

Jerôme Gondorf:
Der Sieg heute war absolut verdient. Wir haben den Gegner heute überhaupt nicht Fußball spielen lassen. Das Ziel war, mit Pressing den Aufbau von Bochum zu zerstören, das ist komplett aufgegangen. Hier zu Hause kommt noch die großartige Stimmung dazu, die pusht einfach enorm.

VfL Bochum 1846

Gertjan Verbeek (Cheftrainer VfL Bochum):
Ich muss Dirk Schuster und seiner Mannschaft gratulieren, sie haben es uns vor allem in der ersten Halbzeit sehr schwierig gemacht. Darmstadt hat sehr gut gespielt, hat seine Qualitäten ausgenutzt - und wir haben das zugelassen. Trotz des starken Pressings haben wir versucht, unser Spiel aufzubauen, das hat aber nicht wie geplant geklappt. In der zweiten Halbzeit war es dann ein ganz anderes Spiel, beide Mannschaften spielten nach vorn. Wir hatten dann auch gute Chancen, haben diese aber nicht genutzt. Am Ende geht das Spiel auch zu Recht 0:2 aus.

Felix Bastians (VfL Bochum 1848):
Wir haben die erste Halbzeit nicht gut gespielt, haben zu viele Standards zugelassen und uns kaum befreien können. Darmstadt hat gutes Pressing gespielt und uns so vor Probleme gestellt. Dass das Gegentor durch einen Standard fällt, wenn auch über einen zweiten Ball, passt da ins Bild. In der zweiten Halbzeit war es ein ganz anderes Spiel, wir müssen im Grunde den Ausgleich machen. Dass auch das zweite Tor nach einer Ecke fällt, ist dann umso ärgerlicher. Trotz Raumdeckung müssen wir da enger am Mann sein. Wir haben gesagt, dass wir die restliche Saison nicht herschenken werden, von nichts anderem war die Rede. Deshalb werden wir weiterhin versuchen, so viele Punkte wie möglich zu sammeln.

Michael Esser (VfL Bochum 1848):
Eine ärgerliche erste Halbzeit, in der uns der Gegner mit Rückenwind gehörig unter Druck gesetzt hat. Im zweiten Abschnitt lief es besser, da haben wir das Spiel offen gestaltet und genügend Möglichkeiten, um das 1:1 zu erzielen. Warum wir dennoch immer wieder Gegentore nach Standards kassieren, ist mir ein Rätsel. Weil es immer andere Gründe hat: mal rückt einer zu spät raus, mal sind wir nicht eng genug am Mann, mal – so wie heute – können wir den zweiten Ball nicht gut genug verteidigen. Aber wir werden weiterhin versuchen, durch intensives Training diese Dinge abzustellen


Informationen
Quelle: vfl-bochum.de, "sv98.de"
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: SV Darmstadt 98, VfL Bochum, Verbeek, Schuster
Datum: 07.04.2015 10:48 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-darmstadt-traeumt-weiterhin-vom-direkten-durchmarsch-19719.html
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