Der 1. FC Köln will mit Heimsieg über Aue den guten Saisonstart haben


Der 1. FC Köln will mit Heimsieg über Aue den guten Saisonstart haben
Bild: dfb.de
Wenn eine aufstiegsambitionierte Mannschaft, wie der 1. FC Köln, in fünf Zweitligaspielen nur einen Sieg aber vier Unentschieden spielt, ist für die Beteiligten auf den ersten Blick die Situation eher suboptimaler Natur. Bei genauerer Betrachtung des Tabellenbildes und vor allem des Tabellenbildes fällt jedoch auf, dass der Abstand auf den zweiten, direkten Aufstiegsplatz nur zwei Punkte beträgt.

"Wir waren sehr stabil“

Diesen wichtigen Rang belegt Kölns sonntäglicher Gegner FC Erzgebirge Aue, der mit neun Punkten eben diese zwei Zähler als der FC aufweist. Mit einem Heimsieg gegen die Sachsen könnten die Kölner einen ganz wichtigen Schritt Richtung Aufstieg gehen. Ein weiteres positives Argument scheint nun zu sein, dass sich auch die Defensive gefunden zu haben scheint. . Dies macht Dominic Maroh auch im Gespräch mit dem Express deutlich, wenn er sagt: „Wir waren sehr stabil, es hat sich in den letzten Wochen entwickelt, dass wir viel richtig machen. Zwei Mal zu null ist gut.“

„Die Tor-Differenz war schon letztes Jahr unser Problem“

Trotz der insgesamt guten Defensive, die erst drei Gegentreffer in fünf Ligaspielen zugelassen hat, ist die Offensive mit erst fünf erzielten Treffern trotz ansprechender Möglichkeiten ein Problempunkt, der schon letztjährig existent gewesen ist. Beim jüngsten 0:0-Gastspiel bei der Spielvereinigung Greuther Fürth war Maroh der mit Abstand stärkste Kölner. Offen übt er nun Kritik an seiner Offensivabteilung: „Die Tor-Differenz war schon letztes Jahr unser Problem, wir müssen ein höheres Plus entwickeln. Schon letzte Saison waren die bekommenen Tore nicht das Problem, da machen wir jetzt weiter. Jetzt müssen wir uns vorne noch entwickeln.“ Und er fordert mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, wenn er sagt: „Manchmal fehlt mir der letzte Glaube daran, dass wir wirklich ein Tor schießen können.“

„Klar hätten wir lieber 15 Punkte, aber es ist doch alles im Lot“

Wer einen Vergleich zur letzten Saison anstrengt, dem fällt ganz gewiss auf, dass ohne Umschweife von einer „positiven“ Entwicklung berichtet werden kann. Diese Ansicht teilt auch Offensivspieler Daniel Halfar, der gegenüber dem „Express“ lobende Worte findet: „Klar hätten wir lieber 15 Punkte, aber es ist doch alles im Lot. Wir sind ungeschlagen. Wenn wir am Wochenende gegen Aue gewinnen sollten, wären wir absolut im Rennen. Es war wichtig, nicht früh den Anschluss zu verlieren, das haben wir geschafft.“

„Wir müssen noch konsequenter nach vorne spielen“


Damit hat der Neuzugang vom TSV 1860 München absolut Recht, denn nach einem mächtigen Abstand vor Jahresfrist von 12 Punkten auf die Aufstiegsplätze beträgt der Abstand nun für die „Geißböcke“ bei gerade einmal zwei Zählern hinter dem Zweiten FC Erzgebirge Aue. Halfar hat bereits eine mögliche Idee für den Erfolg ausfindig gemacht: „Natürlich erwartet jeder, dass wir gewinnen. Aber dass es nicht einfach wird, weiß auch jeder. Aue hat schon neun Punkte, da sollte jeder gewarnt sein.“ Die Effizienz im Abschluss sollte sich zukünftig deutlichst verbessern, was der kleine Dribbler erkannt hat, wenn er sagt: „Wir müssen noch konsequenter nach vorne spielen.“ Ich hatte etwas Abschlusspech, habe vielleicht auch in der einen Situation etwas überhastet geschossen.“ Halfar hat in Fürth viel Gutes gezeigt. Allerdings fehlte ihm im Abschluss das Torschussglück in Form eines Treffers. Nun setzt er sich zum klaren Ziel, dass in den kommenden Trainingseinheiten an diesem Manko gearbeitet wird: „Wir müssen uns das im Training und in den Spielen erarbeiten. Wenn dann der Knoten mal platzt, wird es auch ein bisschen einfacher laufen. Das gilt nicht nur für mich, sondern fürs ganze Team. Dann entwickelt man mehr Leichtigkeit, und die Bälle rutschen halt mal durch.“ Wenn es gegen den derzeitigen direkten Konkurrenten aus Aue tatsächlich zu dem so wichtigen Heimsieg kommen sollte, dann dürften die Beteiligten des rheinischen Traditionsvereins von einem absoluten Topstart sprechen.

„Wir sind mit Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle sehr gut aufgestellt“

FC-Boss Spinner hat großes Vertrauen in seine Angestellten wie die beiden Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle. Dies bringt er im Gespräch mit dem „Express“ auch ganz klar zum Ausdruck, wenn er sagt: „Man muss ja auf dem Laufenden bleiben. Wir sind mit Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle sehr gut aufgestellt. Es ist toll, wie die beiden zusammenarbeiten. Da kann man sich als Präsident auch mehr zurücknehmen.“ Zur aktuellen Situation im Training kann er berichten: „Die Spieler sind mit Freude dabei. Das ist ein gutes Zeichen.“


Informationen
Quelle: express.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: 1. FC Köln, Daniel Halfar, Jörg Schmadtke, Peter Stöger
Datum: 28.08.2013 11:39 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-der-1--fc-koeln-will-mit-heimsieg-ueber-aue-den-guten-saisonstart-haben-7210.html
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