Das Rudolf-Harbig Stadion der SG Dynamo Dresden


Damit ist die Zeit der Werbenamen vorüber und Dresden bekommt ein Stück seiner Fußballtradition zurück

Dynamo Dresden war einer der erfolgreichsten und populärsten Vereine des Fußballs in der DDR und mit insgesamt 98 Spielen im Europa-Pokal einer der bekanntesten Fußballclubs in Europa. Der Verein wurde insgesamt achtmal Meister in der Oberliga, der höchsten Spielklasse in der DDR. Nach der Wiedervereinigung spielte die Mannschaft von 1991 bis 1995 in der Bundesliga. 1995 wurde der Verein wegen einer Lizenzverweigerung in die Regionalliga zurückgestuft, kurzzeitig stieg er sogar in die vierte Liga ab. Nach dem Abstieg aus der 2. Liga zum Ende der Saison 2013/14 trat Dynamo Dresden in der dritten Liga an und erspielte sich 2016 in der zweiten Drittligasaison den Wiederaufstieg.

Jeder konnte mitmachen bei der Wahl des neuen Stadionnamens, entschieden hat sich die Mehrheit für die traditionellere Bezeichnung: Rudolf-Harbig-Stadion statt Dynamo-Stadion. Knapp 30.000 Stimmen wurden im Rahmen eines von den neuen Inhabern der Namensrechte initiierten Fan-Votings abgegeben, die Entscheidung fiel sehr knapp und mit nur 55% zugunsten des Harbig-Stadions aus. Beide Stadionnamen gab es in der ruhmreichen Vergangenheit des achtmaligen DDR-Meisters. Bereits von 1951 bis 1971 sowie von 1990 bis 2010 war das Dresdner Stadion nach dem früheren Weltklasseläufer Harbig benannt. Der neue Namenszug an der Außenfassade des Rudolf-Harbig-Stadions soll im Laufe der nächsten Wochen angebracht werden. Zuletzt hatte die Arena den Namen DDV-Stadion getragen. Bis 2021 sicherten sich die Konsum Dresden eG und Stadtwerke Dresden (DREWAG) die Namensrechte.
Damit ist die Zeit der Werbenamen vorüber und Dresden bekommt ein Stück seiner Fußballtradition zurück. Zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte von Dynamo Dresden heißt die Heimstätte der Schwarz-Gelben Rudolf-Harbig-Stadion. Ob die Dresdner durch die Namensänderung der Spielstätte an alte Erfolge anknüpfen können, bliebt fraglich: Momentan belegen sie das Mittelfeld in der Tabelle. Für alle, die hier gern mittippen möchten, geht es hier zum betsafe Bonus Code mit vielen Boni zu den Spielen der ersten und zweiten Bundesliga.
Eigentlich sollte der Fußball-Tempel an der Lennéstraße längst wieder einen seiner historischen Namen tragen, denn die Dynamo-Sponsoren Drewag und Konsum wollten bereits am 1. September bekanntgeben, ob die gut 32?.123 Plätze bietende Arena nun wieder Rudolf-Harbig- oder Dynamo-Stadion heißen soll. Doch weil das Punktspiel gegen den HSV wegen der Großdemonstrationen in Chemnitz nicht ausreichend von der Polizei abgesichert werden konnte und verschoben werden musste, konnte das Geheimnis um den neuen Namen erst jetzt gelüftet werden. Das Stadion des HSV hieß bereits zwischen 1953 und 2001 Volksparkstadion. Unter diesem Namen feierten die Hamburger ihre größten Erfolge, ehe Sponsoren die Namensrechte kauften. Seitdem hatte das Stadion drei verschiedene Namen – AOL-Arena, Imtech-Arena und HSH-Nordbank Arena.


Informationen
Autor: NP
Schlagworte: 2. Bundesliga, Dynamo Dresden, Rudolf-Harbig Stadion, Dynamo Stadion, Namensrechte
Datum: 24.09.2018 15:00 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-dynamo-stadion-namensrechte-27328.html
RSS Feed
Kommentare
Name:
E-Mail: (nicht öffentlich)
Homepage:
Kommentar:
Spam-Schutz: Bitte das Wort ZWOTE in das Feld eintragen!


Für diese News ist leider noch kein Kommentar vorhanden.

Für den Inhalt des Kommentars ist der Autor verantwortlich. Die Kommentare spiegeln nicht die Meinung von 2-liga.com wieder.
Diese Nachrichten knnten Sie ebenfalls interessieren
Anzeige
Anzeige