FC St. Pauli: Mit verkleinertem Kader zu neuen Erfolgen


FC St. Pauli: Mit verkleinertem Kader zu neuen Erfolgen
Eine unruhige Saison hat der FC St. Pauli zuletzt erlebt. Bis zum letzten Spieltag musste um den Klassenerhalt gebangt werden. Nun soll mit geschickten Transfers die Basis für eine sorgenfreie Saison gelegt werden. Drei Spieler taugen als Hoffnungsträger. Zum einen die Rückkehrer Lasse Sobiech und sein Namensvetter Waldemar. Dazu konnte der Japaner Ryo Miyaichi von einem Wechsel ans Millerntor überzeugt werden. Sportchef Thomas Meggle äußert sich über die Kaderqualität, mögliche weitere Neuzugänge und die Perspektive der Kiezkicker.

Meggle hofft auf „eine schöne Saison

Es muss gespart werden beim FC St. Pauli. In diesem Jahr wird der Kader etwas kleiner im Vergleich zur letzten Spielzeit werden. Alle Spieler sollen ihr volles Leistungspotential ausschöpfen, damit zumindest ein Mittelfeldrang angepeilt wird. Gleich neun Kicker haben den Verein verlassen. Meggle gibt gegenüber der "Bild-Zeitung" zu Protokoll: „Erst mal haben wir die wichtigsten Baustellen geschlossen. Ich denke, es kann eine schöne Saison werden!“

Verkleinerung des Kaders als Ziel

Die abgelaufene Spielzeit wurde umfassend analysiert. Herausgefunden wurde die Problematik des zu großen Kaders. Dies sorgte für stetige Unruhe, da die Zahl der unzufriedenen Reservisten folglich groß war. Nun wurde bewusst eine Verkleinerung angestrengt. Einen Schritt, denn der 40-jährige Meggle wie folgt begründet: .„Jedem ist klar, dass der große Kader vergangene Saison eins der Probleme war. Ein großer Kader ist schwerer zu händeln. Jetzt ist er kleiner, aber das geht nur, wenn man mehr Spieler abgibt als dazuholt. Wir wollen eine gesunde Altersstruktur aufbauen und sehen, dass Homogenität und Teamspirit der Mannschaft wachsen. Am Ende der Saison hat man ja schon gesehen, dass die Mannschaft zusammengestanden hat.“

Meggle hat stets den Überblick über den Markt

Auch weiterhin erscheint es gut möglich, dass weitere Verstärkungen folgen werden, denn die Qualität des Teams soll weiter erhöht werden. Der Ex-Profi verrät gegenüber der
"Bild-Zeitung", wo mögliche Baustellen sind: „Wir behalten den Markt aber im Blick und werden für das defensive Mittelfeld, die Innenverteidigung und im Offensiv-Bereich gegebenenfalls noch Spieler holen. Wenn sie die Qualität haben, die wir uns wünschen.“ Ganz bewusst möchte sich der Hamburger-Traditionsverein nicht unter Druck setzen. Die allseits beliebte Floskel, dass stets von Spiel zu Spiel gedacht wird, soll auch tatsächlich in die Realität umgesetzt werden, wie der letztjährige Pauli-Trainer auch begründen kann, denn: „Das ergibt sich von alleine: Wir wollen immer das nächste Spiel gewinnen. Wir setzen uns intern zusammen und sprechen über Ziele. Mit der Herausgabe eines Tabellenplatzes sind wir zurückhaltend. Wer Zahlen nennt, wird an Zahlen gemessen. Letzte Saison war die Liga so eng, da warst du Sechster, verlierst ein Spiel und bist plötzlich nur noch Zwölfter.“

„Ich habe bei jedem Spieler eine Phantasie"

Aufgrund seiner mehr als zwei Jahrzehnten im Profifußball kennt Meggle sich bestens aus und verfügt über ein hervorragendes Netzwerk, was er bei den Transfers bewusst nutzen kann. Zu den Erwartungen gibt er zu Protokoll: „Ich habe bei jedem Spieler eine Phantasie. Ich traue es zum Beispiel jedem Jungen zu, es in die Mannschaft zu schaffen. Wir holen ja Leute wie Maurice Litka, Nico Empen und Dennis Rosin dazu, weil wir von ihnen überzeugt sind. Ich würde mich auch freuen, wenn Spieler aus der zweiten Reihe in eine Führungsrolle hineinwachsen.“


Informationen
Quelle: bild.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: FC St. Pauli, Thomas Meggle, 2. Bundesliga
Datum: 02.07.2015 10:53 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-fc-st--pauli--mit-verkleinertem-kader-zu-neuen-erfolgen-21260.html
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