Greuther Fürth muss weiter um den Klassenerhalt zittern


Greuther Fürth muss weiter um den Klassenerhalt zittern
Das Zittern geht für die Spielvereinigung Greuther Fürth weiter. Nur eine Woche nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf unterlagen die Kicker von Trainer Mike Büskens beim 1. FC Heidenheim mit 0:3 und stecken damit wieder tief drin im Abstiegskampf. Die Franken stehen nur aufgrund des besseren Torverhältnisses auf einem Nichtabstiegsrang. Die Reaktionen zur Begegnung haben wir hier.

Mike Büskens: Das war ein absolut gebrauchter Sonntag, weil wir es in keiner Phase geschafft haben, den Schwung aus dem Heimsieg gegen Düsseldorf mitzunehmen. Heidenheim hat von Anfang an mehr Grip gehabt. So dürfen wir uns nicht präsentieren, wir wissen, dass wir eine Verpflichtung haben gegenüber vielen, die emotional am Verein hängen. Dem FC Heidenheim gratuliere ich zum Klassenerhalt zwei Spieltage vor Saisonende. Wir haben eine Verpflichtung, uns nächste Woche anders zu präsentieren.

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim): Wir haben großen Respekt gehabt vor den Fürthern, auch wegen dem Ergebnis aus der Vorwoche. Wir haben umgestellt, um die individuelle Klasse, die der Gegner hat, aus dem Spiel zu nehmen. Beim ersten Tor war es Wille pur, den Ball über die Linie zu drücken. Nach dem 3:0 und der roten Karte war das Spiel dann eigentlich gelaufen. Ich freue mich, dass wir als Aufsteiger zwei Spieltage vor Schluss gesichert sind. Man sieht am Gegner, wie schnell es in dieser Liga gehen kann. Letztes Jahr knapp an der Relegation gescheitert, jetzt hinten drin.

Marco Caligiuri: Wir haben heute insgesamt im Vergleich zur Vorwoche unsere Basics vergessen, die aber im Abstiegskampf Grundvoraussetzung sind. Der
Abstiegskampf ist eine private, persönliche Aufgabe für jeden, und die Jungs wissen das. Heute hat das aber nicht geklappt. Wir können aber daran wachsen und werden uns der Aufgabe stellen. Das Positive ist, dass wir alles noch komplett in der eigenen Hand haben. Es wird bis zur letzten Minute in Leipzig spannend bleiben.

Sebastian Freis: Wir haben heute einiges vermissen lassen, dass es so nicht reicht, hat man am Ergebnis gesehen. Eine plausible Erklärung dafür zu finden, ist kurz nach dem Spiel schwer. Wir müssen die richtigen Lehren ziehen für die beiden letzten Spiele. Wir müssen nur auf uns gucken, wenn wir so eine Leistung wie heute abliefern, brauchen wir auch nicht auf die anderen zu hoffen.

Wolfgang Hesl: Wir sind uns einig, dass die Leistung heute desaströs war, das geht so nicht. Es tut uns auch leid für die 1500 Fans, die mit nach Heidenheim gekommen sind. Das Kuriose ist, dass wir es trotzdem noch in der eigenen Hand haben. Wir müssen nur auf uns schauen, wenn wir nicht unsere Leistung auf den Platz bringen, brauchen wir auch nicht auf die anderen zu hoffen. Es ist wichtig, dass wir als Mannschaft zusammenhalten und nicht Fehler auf Einzelne schieben, denn Fehler passieren immer wieder.


Informationen
Quelle: greuther-fuerth.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: 1. FC Heidenheim, SpVgg Greuther Fürth, Hesl, Freis, Caligiuri, Schmidt, Büskens
Datum: 12.05.2015 18:02 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-greuther-fuerth-muss-weiter-um-den-klassenerhalt-zittern-20463.html
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