Jens Wemmer hat die Lust aufs Toreschießen wieder entdeckt


Jens Wemmer hat die Lust aufs Toreschießen wieder entdeckt
Bild: dfb.de
Wir schreiben einen kalten Februarnachmittag im Jahr 2012, als nach 64 Spieminuten Jens Wemmer mit einem schönen Distanzschuss Eintracht Frankfurt-Keeper Oka Nikolov zum 4:2-Endstand seines SC Paderborn überwinden konnte. 40 Spiele und rund anderthalb Jahre später konnte der 27-Jährige die SCP-Anhänger wieder mit einem eigenen Treffer beglücken.

„Egal, wo ich spiele, ich will meine Sache immer gut machen“

Diesmal schreiben wir einen warmen Augustabend im Jahr 2013, als er mit seinem Kopfballtreffer in der 71. Spielminute für den Treffer des Tages im Heimspiel gegen den TSV 1860 München sorgte. Vom rechten Außenverteidiger ist er zum Offensivspieler umgemodelt worden.An dieser Rolle scheint er zunehmend stärkeren Gefallen gefunden zu haben. Auch wenn er natürlich stets betont, dass „ich da spiele, wo der Trainer mich braucht. Und zurzeit ist das vorne. Aber egal, wo ich spiele, ich will meine Sache immer gut machen.“

„Ich werde jetzt mal angreifen“

Einen ausgeprägten Torhunger hat Wemmer nur äußerst selten vorweisen können. Deshalb gibt er auch unumwunden zu „nicht dafür bekannt zu sein, in jeder Saison rund 15 Tore zu erzielen.“Sein Interesse an weiteren Treffern hat sich nach dieser Musterflanke von Mario Vrancic noch weiter erhöht, wenn er sich ein ambitioniertes Ziel für den weiteren Saisonverlauf gesetzt hat: „Ich werde jetzt mal angreifen: Sieben Tore können es in dieser Saison ruhig werden.“

Seit vier Pflichtspielen ungeschlagen und auf einem guten Weg

Der gebürtige Auricher wird auch von Trainer Andre Breitenreiter konsequent gelobt, wenn de
r aus Havelse gekommene Übungsleiter gegenüber der „Neuen Westfälischen“ deutlich seinen Respekt vor einem Spieler deutlich macht, „der vor allem wieder seine Schnelligkeit ausgespielt hat". Die Analyse fand nur kurz nach dem Spiel über diesen ersten Saisonsieg statt, der keineswegs so verdient gewesen ist, wie vielleicht vermutet. Besonders im ersten Spielabschnitt gab es noch einige Defizite, die im Vergleich zu den vorherigen Spielen eklatant ausgefallen sind. Breitenreiter übt gezielte Kritik an seinen Spielern: „Das hatte auch sehr viel mit dem Gegner zu tun, der bei uns sehr gut gespielt hat.“ Zugleich spricht er jedoch auch von „zu vielen langen Bällen, weil wir kaum Anspielstationen hatten.“ Besonders der zweite Spielabschnitt. Besonders das Paderborner-Spiel im zweiten Spielabschnitt habe für ihn entscheidenden Charakter gehabt; „obwohl es nicht leicht war, nach einer zu passiven ersten Hälfte so zurückzukommen. Dann haben wir aber auch guten Fußball gespielt.“ Nun ist die Glückseligkeit wieder in das Gesicht des SCP-Cheftrainers zurückgekommen. Die jüngste Erfolgsbilanz stimmt ihn durchaus glücklich, wenn er zu berichten weiß: „Wir sind jetzt inklusive Pokal seit vier Pflichtspielen ungeschlagen und auf einem guten Weg.“


Informationen
Quelle: nw-news.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: Jens Wemmer, SC Paderborn, TSV 1860 München, Andre Breitenreiter
Datum: 28.08.2013 14:46 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-jens-wemmer-hat-die-lust-aufs-toreschiessen-wieder-entdeckt-7216.html
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