Ujah als Kölns-Joker beim Pokalspiel in Trier


Ujah als Kölns-Joker beim Pokalspiel in Trier
Bild: dfb.de
Die Zahl zwei scheint für den 1. FC Köln zu einer Art Lieblingszahl mutiert zu sein. In den bisher absolvierten zwei Begegnungen gab es zwei Treffer und zwei Punkte. Für die Treffer war jeweils der verlässliche Goalgetter Tony Ujah zuständig, der nun beim DFB-Pokalspiel bei Eintracht Trier erstmal geschont werden soll.

„Urlaub im klassischen Sinne wird Tony sicher nicht bekommen“

Schon in der abgelaufenen Serie war der nigerianische Nationalspieler eine verlässliche Größe in Sachen Torgefährlichkeit. Durch seine Teilnahme am Confed-Cup mit seiner Nationalmannschaft sind deshalb die Überlegungen angestellt worden, dass der Torjäger im Spiel beim Viertligisten vielleicht eine Pause erhalten könnte, um ihn nicht zu stark zu belasten. Eine neue Frage gesellt sich nun dazu, denn viele FC-Fans fragen sich nun, wer denn die Tore im Moselstadion erzielen soll. Derzeit gibt es keinen verlässlichen Ersatz für Ujah, weshalb FC-Manager Schmadtke sich zeitig auf die Suche begeben sollte. Für Kölns-Trainer Peter Stöger scheint immerhin schon mal absolut klar zu sein: „Urlaub im klassischen Sinne wird Tony sicher nicht bekommen.“

„Wir werden da nicht mit Halbgas gewinnen“

Ein gewichtiger Grund für dieses Machtwort ist ganz gewiss auch Ujahs derzeitige Form, denn noch in der Vorwoche konnte er beim Derby gegen Fortuna Düsseldorf noch ein wenig zusetzen. Zudem braucht der FC jede Einnahmemöglichkeit. Zudem ist der Realismus beim Coach groß, wenn er vom „Express“ wie folgt zitiert wird: „Ich bin keiner, der überheblich ist. Wir werden da nicht mit Halbgas gewinnen.“ Der 22-Jährige könnte jedoch nicht zum Einsatz kommen, „wenn es nicht nötig ist.“ Eine gute Möglichkeit für den zuletzt gesperrten Kacper Przybylko, dass er sich im Spiel gegen den traditionsreichen Regionalligisten anbietet.

Mit Anthony Ujah in der Hinterhand

Wenn es tatsächlich zu einer echten Gefahr mit dem Pflichtsieg werden sollte, könnte Ujah als möglicher Jo
ker zudem in der Hinterhand warten. Das kommende Trainingsprogramm des Afrikaners soll in enger Absprache mit der medizinischen Abteilung und dem Spieler selbst über die Woche möglicherweise individuell gestaltet werden. Der Spieler selbst ist zu dieser Thematik vom „Express“ wie folgt zitiert worden: „Es stimmt, dass ich kaum Urlaub hatte, aber das spielt jetzt keine Rolle. Ich fühle mich gut und will einfach nur weiter für die Mannschaft spielen und ihr helfen. Was immer der Trainer denkt, was das Richtige für mich ist, werde ich tun.“

„Er gibt uns zusätzliche Optionen“

Wahrscheinlich wird der ehemalige polnische Nationalspieler schon beim Pokalspiel in Trier dabei sein. Die Rede ist vom 28-jährigen offensiven Flügelspieler Slawomir Peszko, der zuletzt an die Wolverhampton Wanderers in die englische zweite Spielklasse ausgeliehen worden ist. Für den vielfach menschlich Enttäuschenden aber sportlich Beachtlichen stand nach der Vollendung dieser Rückkehr schnell fest:„Endlich! Alles klar, ich komme“, Auch Stöger freut sich: „Er gibt uns zusätzliche Optionen“, nachdem FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle deutlich gemacht hat, dass einzig die Unterschrift unter dem neuen Vertrag noch fehlen würde. Der stets gut informierte „Express“ berichtet wie folgt von diesem Transfer: „Peszko, dessen Transferrechte Investor Franz-Josef Wernze hält, wird an den AC Parma verkauft, wo er einen Dreijahresvertrag bis 2016 erhält. In dieser Saison spielt der Flügelflitzer aber auf Leihbasis für den FC. Zuletzt hatte sich der Außenstürmer beim polnischen Zweitligisten Wisla Plock und mit einem Privattrainer in Polen fitgehalten.“


Informationen
Quelle: express.de, ksta.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: Slawomir Peszko, 1. FC Köln, Peter Stöger, Anthony Ujah, Jörg Schmadtke
Datum: 01.08.2013 13:00 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-ujah-als-koelns-joker-beim-pokalspiel-in-trier-6720.html
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