Union Berlin: Trainer Düwel freut sich auf Hoffnungsträger Kessel


Union Berlin: Trainer Düwel freut sich auf Hoffnungsträger Kessel
Norbert Düwel macht kein allzu großes Geheimnis daraus, dass er Konflikte nicht scheut. Dies hat er im Fall von Torsten Mattuschka auch eindrucksvoll unter Beweis stellen. So setzte er die Union-Legende bewusst nicht mehr ein und riskierte damit zahlreiche Kritik durch die eigenen Anhänger. Der 47-gebürtige Bayer steht insgesamt auf schwierige Typen. Benjamin Kessel von Eintracht Braunschweig ist ebenfalls ein Typ, der klar sagt, was er denkt und seine Emotionen auf dem Spielfeld auslebt. Nun finden die beiden Charaktere ab Sommer zusammen, denn Kessel wechselt von Braunschweig an die „Alte Försterei.“

Parallelen zu Fürstner

Die Unioner haben sich damit bereits den zweiten neuen Spieler geholt. Zuvor ist Stephan Fürstner von der Spielvereinigung Greuther Fürth ab kommender Spielzeit mit einem Vertrag ausgestattet worden. Die Parallele der beiden neuen Spieler besteht darin, dass beide ihr Hauptbetätigungsfeld im Mittelfeld sehen, 27 Jahre alt sind und ein gehöriges Maß an Erfahrung. Dazu besitzt er, ähnlich wie Kessel, einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017, wobei Kessel sogar noch eine Option für eine weitere Spielzeit besitzt. Dazu kosten beide Spieler keinerlei Ablösesumme.

Kessel bringt neue Fähigkeiten ein

Düwel sieht in dem 191 Zentimeter großen und 81 Kilogramm schweren Kessel eine neue wichtige Komponente für das eigene Spiel, was vor allem auf Kraft und Durchsetzungsvermögen fußen kann: „Er ist ein robuster Spieler, der unsere Defensive mit seiner Körpergröße und Kopfballstärke verbessern wird. Er hat seine Qualitäten in den vergangenen Jahren in den beiden obersten Ligen unter Beweis gestellt und strahlt zudem auch Torgefahr aus.“ Kessel bringt schnell zum Ausdruck, dass er sich mit allen erlaubten Mitteln und teilweise auch an der Grenze des Möglichen zu wehren weiß. Dies scheint für Düwel im aktuellen Kader ein fehlendes Puzzlestück zu sein. Dazu gibt es beim bundesligaerfahrenen Defensivspieler den Vorteil der taktischen Flexibilität, denn Kessel kann auf der rechten Defensivposition spielen und auch in der Zentrale verteidigen. Kessel verrät gegenüber der „Bild-
Zeitung“ seine Ziele mit seinem neuen Verein: „Es wird für Union darum gehen, sportlich den nächsten Schritt zu machen.“

Polter beim SC Freiburg im Gespräch

Man muss nur einen Blick auf die Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga werfen, um schnell erkennen zu können, dass die Abwehrarbeit als verbesserungswürdig betrachtet wird. So haben die Unioner bislang 42 Gegentreffer kassiert. Während Fürstner im defensiven Mittelfeld neben Kapitän Damir Kreilach eingeplant ist, soll Kessel sich im Duell mit dem dem stellvertretenden Spielführer Christopher Trimmel stellen. Unterdessen gibt es aktuell gute Nachrichten aus dem Personalbereich. Angreifer Sebastian Polter ist für das kommende Auswärtsspiel am Ostersonntag beim SV Sandhausen wieder einsatzfähig. Noch am Dienstag hat der Goalgetter wegen Sprunggelenksproblemen aussetzen müssen. Gegenüber der „Bild-Zeitung“ hat Polter mitgeteilt: „Ich hatte Schmerzen. Die Physios sagten, es sei ein Nerv getroffen. Es war angeschwollen, ist noch ein bisschen dick, deswegen habe ich mit einem Tape trainiert.“ Noch ist aktuell unklar, was tatsächlich mit ihm passieren wird. So ist er noch bis zum 30. Juni 2015 vom FSV Mainz 05 ausgeliehen. In den nächsten Wochen wird es eine Entscheidung geben, ob er auch weiterhin dem Kader der Köpenicker angehören wird. Offenbar steht er beim Bundesligisten SC Freiburg im Fokus, was für ihn jedoch nichts Außergewöhnliches darstellt: „Dass ich bei dem einen oder anderen Verein eine Rolle spiele, ist üblich.“


Informationen
Quelle: bild.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: Kessel, Fürstner, Union Berlin, Düwel, Polter
Datum: 02.04.2015 11:01 Uhr
Url: http://www.2-liga.com/2liga/news-union-berlin--trainer-duewel-freut-sich-auf-hoffnungstraeger-kessel-19614.html
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